BG Göttingen besiegt Phoenix Hagen mit 76:69

Eingestellt in Bundesliga Herren am 04.04.2010

BG Göttingen besiegt Phoenix Hagen mit 76:69

BG Göttingen besiegt Phoenix Hagen mit 76:69

BG Göttingen besiegt Phoenix Hagen mit 76:69. Mit einiger Mühe hat die BG Göttingen ihre makellose Bilanz in der Lokhalle auf 13 Siege ausbauen können. Gegen Liganeuling Phoenix Hagen taten sich die Veilchen in ihrem 100. Erstligaspiel über weite Strecken sehr schwer, setzten sich letztlich aber doch mit 76:69 durch. Vor 2910 Zuschauern waren Taylor Rochestie (Göttingen) und Chase Griffin (Hagen) mit je 20 Punkten die besten Punktesammler.

Trotz des Erfolges im 100. Erstligaspiel der BG Göttingen kam bei Head Coach John Patrick keine große Freude auf. Vielmehr hinterfragte Patrick die Leistung seines Teams kritisch, während er im gleichen Zuge die hohe Intensität der Hagener lobte. „Nach dem Spiel stand erstmal ein großes Aufatmen. Ingo Freyers Team hat heute mit mehr Intensität gespielt. Hagen hat mehr Teamplay gezeigt, mehr Assists gehabt und besser getroffen als wir. Ich denke, dass wir für 35 Minuten zu arrogant gespielt haben. Hagen hat hingegen mit 110 Prozent Intensität gespielt. Wir haben durch unsere Spielweise zwar viele wichtige Rebounds geholt, aber einige verpasste Layups und egoistische Aktionen haben mir überhaupt nicht gefallen. Am Ende des Spiels haben wir dann in der Defense ein paar „Stopps“ geholt. Trotz des Sieges bleibt ein komisches Gefühl. Wir waren heute das glücklichere Team“, kommentierte Patrick das Geschehen.

Hagens Cheftrainer Ingo Freyer war trotz Niederlage nicht unzufrieden mit der Partie seiner Mannschaft: „Zuerst meinen Glückwunsch an Göttingen. Der Sieg zuhause geht OK. Sie haben hier bisher ja noch nicht verloren. Wir waren heute ganz dicht dran einen Sieg zu holen. Ich muss meiner Mannschaft daher ein Kompliment machen. Wir waren in der Defense sehr, sehr gut. Die Prozentzahlen bei den Göttinger Würfen waren heute nicht so gut wie sonst. Daher waren unsere 22 Turnover besonders ärgerlich, da Göttingen hierdurch wesentlich mehr Würfe bekommen hat. Hätten wir nur ein paar Ballverluste weniger gehabt, hätten wir vielleicht gewonnen.“

In der Tat waren es die zweiten Wurfchancen der Göttinger, resultierend aus 19 Offensivrebounds, sowie ein Plus von 20 Würfen aus dem Feld, das letztlich über Sieg und Niederlage entschied. Zum Vergleich: 52 Wurfversuche von Hagen standen 72 Göttinger Versuchen gegenüber. So gelang es den Veilchen das Spiel trotz vergleichsweise schwacher Quoten (35 Prozent aus dem Feld, 65 Prozent von der Freiwurflinie) zu gewinnen. Phoenix Hagen traf besser, hatte aber weniger Möglichkeiten sich erfolgreich in Szene zu setzen. Stark bei den Gästen war Chase Griffin mit 20 Punkten. Bei der BG waren Taylor Rochestie (20 Punkte), gefolgt von Chris Oliver (18) und Jason Boone (17) die Aktivposten in der Offensive. Seine Debüt-Punkte in der Beko BBL erzielte Nico Adamczak, der zwei Freiwürfe verwandelte.

Bereits am kommenden Dienstag, 6. April (19:30 Uhr) steht das nächste Heimspiel für die BG Göttingen auf dem Programm. Dann trifft man in der Lokhalle auf den Playoff-Aspiranten EnBW Ludwigsburg.

Punkte BG Göttingen: Kulawick (6), McNaughton (3), Rochestie (20), Little (5), Meeks, Boone (17), Oliver (18), Jordan (5), Adamczak (2)

Punkte Phoenix Hagen: Pryor, Griffin (20), Malte Schwarz (3), Jonusas (2), Kristof Schwarz, Fleetwood (6), Kruel (8), Alijevas (6), Jordan (6), Kale (11), Turek (7)

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