Déjà-vu im negativen Sinne

Eingestellt in Jugend am 29.03.2010

Déjà-vu im negativen Sinne

Déjà-vu im negativen Sinne

Ein Déjà-vu im negativen Sinne erlebten die BG 74 Göttingen in der Basketball-Bundesliga der Junioren (JBBL). Erneut zogen die Junior Veilchen nach komfortabler Führung mit 49:52 (25:15) noch den Kürzeren gegen die Juniorbaskets Dortmund. Und erneut hieß der Matchwinner auf Seiten der Gäste Niklas Geske (27 Punkte), der mit der Schlusssirene per Dreier den knappen Auswärtserfolg sicherstellte. Schon im Hinspiel unterlagen die Südniedersachsen nach hohem Vorsprung noch mit 70:76 in der Overtime.

„Keine Frage, das war ein großartiger Wurf“, zollte auch BG-Coach Rama dem wieselflinken Aufbauspieler der Westfalen Respekt. Besonders im zweiten Durchgang drehte Geske die Partie fast im Alleingang, profitierte allerdings auch von Nachlässigkeiten in der Göttinger Defensive. „Wir haben erst kurz vor Ende des Spiels unsere Verteidigungsintensität aufgenommen“, ärgerte sich Rama. Zuvor waren die stark ersatzgeschwächten Hausherren in einer ästhetisch bestenfalls befriedigenden Begegnung den ebenfalls in Personalnot antretenden Dortmundern überlegen, verpassten aber gute Offensivzüge in Punkte umzuwandeln.

„Ich habe das Gefühl, dass meinen Spielern das Selbstvertrauen fehlt“, resümiert Ernie Rama angesichts der bereits fünften Niederlage im fünften Spiel der Hauptrunde. Zumindest Kampfgeist bewiesen seine Schützlinge, gelang Julian Becker fünf Sekunden vor Ultimo noch der zwischenzeitliche und viel umjubelte 49:49-Ausgleich, bevor Geske sein Meisterstück vollbrachte.

Punkte BG 74 Göttingen: Becker (4 Punkte), Bruns (6 Punkte), Dornbusch (2 Punkte), Fromm (6 Punkte), Hefele (11 Punkte), Helbling, Konopka (2 Punkte), Wiebold (18 Punkte).

Eingereicht von R. Fabig

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